Geschichte des Ninjutsu

 


Ein Blick in die Geschichte des Ninjutsu

 

 

 

Es wird gesagt, dass der Ursprung von Ninjutsu in China in der Tou Ära liegt. Ein Krieger namens Ikai, Cho Busho oder Cho Gyokko flüchtete aus China und emigrierte nach Japan.

Nachdem er sich in Iga niedergelassen hatte, berichtet man, habe er die Ootomo Familie eingeführt in die Kriegskünste (wie zB Hichojutsu, Koppojutsu, Senbanjutsu).

Die Ootomos waren die führende Familie, welche den Militärdienst als erbliche Pflicht gegenüber Yamato Chotei (Kaiser Suiko dem Ersten, 593-645 nChr.) ausübten. Die drei berühmten Ninja Familien (Hattori, Momochi und Fujibayashi) seien alle Nachkommen der Ootomo Familie gewesen. Es wird behauptet, dass es 73 Ninjutsu Ryus gegeben haben mag, doch andere glauben auch, dass es bis zu 103 gewesen sein konnten. Es ist nicht klar, jedoch gibt es viele Gruppen, die Wissen über Ninjutsu haben oder es jedenfalls behaupten. Wenn man berücksichtigt, dass das Land eine Periode von fortwährendem Krieg erlebte, wäre es unmöglich gewesen ohne Kenntnisse von Ninjutsu zu überleben.

Es ist ganz normal für einen Schwertkämpfer Taijutsu oder, falls sein Schwert geborsten war, andere Sachen als Waffen zu gebrauchen. Darum studiere und lehre ich Taijutsu Techniken mit und ohne Waffen. Es steht geschrieben, dass Togakure Ryu Ninjutsu von Togakushi Daisuke gegründet wurde, der mit Kaiin Doshi in der Ouho Ära (1161-1162) trainierte.

Die Essenz der Kunst der Shinobi ist das Vertrauen in die Vorsehung der Natur, Himmel und Erde, was Sinn macht, da es unter freiem Himmel und in der Natur bestätigt wurde. Der typische Ninja war auf der einen Seite ein Mathematiker, Wissenschaftler, Chemiker und Pharmazeut und übten diese erstaunlichen Tätigkeiten anderseits aus, währendem sie ihren Feudalherren als Kommandanten, Krieger und Agenten dienten zur Zeit der kriegführenden Staaten.

Es wird gesagt, dass die Shimabara Rebellion (1637) der letzte Krieg war, an dem Ninjas eine systematisch aktive Rolle spielten. Akakusa Shiro, der Herr der Shimabara Burg, hatte Kenntnisse von Ninjutsu. Es steht geschrieben, dass beide Seiten während dem Krieg spezielle Taktiken gegeneinander benutzten. Jedoch gelang es der Tokugawa-Seite die Gegenseite zu überwältigen, zuzuschreiben ist dies den bemerkenswerten Aktivitäten von Ninjas, welche ihnen halfen.

Die Provinz Iga ist einekleine Region in einer Einsenkung gelegen umgeben von Bergen, die sehr ungastlich war für eine zu grosse Zahl an Einwohnern. So hatten sie keine Chance ausser Iga zu verlassen um zu arbeiten und taten dies so für Daimyos von einem Lebensgut zum anderen. Sie wurden Watari-Ninja (Takeda-Ninja, Uesugi-Ninja etc.) genannt und ihre Leistungen auf Schlachtfelfern waren gut bekannt. Während der Regentszeit von Iemitsu, dem dritten Shogun (1623-1651), versuchten viele Ninjas verschlechterter Behandlung wegen (zB der Sasadera-Fall), gegen Hattori Hanzo dem Dritten, welcher für die Tokugawa Familie arbeitete, zu rebellieren. Das Edo Shogunat verhaftete und exekutierte sofort den Anführer der Rebellion und die Hattori Familie wurde weggeschickt, wegen ihrer Vernachlässigung ihrer Pflichten als Überwacher. Später wurden die Ninjas mit ihren speziellen Fähigkeiten zu kontrollieren, ihnen niedrige Posten oder Ränge zu geben. So konnte er deren Organisation ebenfalls restrukturieren.

Nach einiger Zeit relativen Friedens wurden Ninjas in der Entwicklung von Industrie ihres grossen Wissens und Techniken wegen eingesetzt. Ein typisches Beispiel dafür ist der Minenbau. Wie vorher beschrieben, hatten Ninjas Wissen von Mathematik und Geologie und demzufolge wurden sie als Leiter von Vermessungen eingesetzt. Das Gold, das von der Takeda Familie als Währung (Koushuban) benutzt wurde, hatten Ninjas gefunden.

Nachdem die Goldminen komplett ausgegraben waren, machten Ninjas den Quarz und den Kristall zu Spezialprodukten der Kofu Region. Sie führten ebenfalls das Projekt zur Kontrolle von Überschwemmungen durch, zu dem sich der heutige Shingen Damm direkt zurückverfolgen lässt. Im Falle von Krieg zerstörten sie den Damm und überfluteten so die umgebenen Gebiete. Sonst wurde er für Bewässerung genutzt. In der Zeit der kriegführenden Staaten (1477-1573) nannte man Ninjas (Rappa, Suppa oder Happa).

Im Japanischen impliziert der Klang der Endung –pa sehr schnelle Bewegungen.

Shinobu, das auf Chinesisch nin gelesen wird, ist eine Zusammenstellung von zwei Bedeutungen: yaiba steht für Schwert und kokoro für Herz. Man liest es als ein Schwert auf ein starkes Herz stellen. Für eine Person meint es Widerwärtigkeiten zu erdulden und sein Selbst zu verstecken. Das ist die Bedeutung von Ninja. Die Person, welche ihre Intentionen besonders drohend schwingt und untätig reagiert, wird sofort von einem Schwert unterdrückt.

Die wirkliche Bedeutung des Charakter Shinobu ist, dass der Ninja seinen Geist und sein Ego kontrollieren muss. Ninjas wurden gemacht um als reale menschen in ihrem Leben zu überleben. Ninpo, das rational ist und weiter den Stolz der Samurai total respektiert, wurde schon während der Zeit der kriegführenden Staaten geboren. Um ein richtiger Ninja zu werden, muss man wenigstens diese Gebiete studieren: Gunryakuheiho (Kriegsstrategie), Tenmon-Chimon, Yuugei, Kyomon (Jumon, Ketsuin), Tonkou (Zehn von ihnen: moku, ka, do, kon, sui, jin, juu, chou, chuu, gyo). Bojutsu (der Grössen 9-shaku, 6-shaku, 4-shaku, 5-sun und 3-shaku), Jojutsu, Naginata, Bisento, Sojutsu, Kishajutsu, Kenjutsu, Shuriken, Taijutsu, verborgene Waffen etc. 

Der Leader einer Gruppe von Ninjas war verantwortlich um jedermanns/-fraus Vorzüge und Schwachstellen zu berücksichtigen und so jeden genau in Übereinstimmung mit dem Zweck des Projektes einsetzen zu können.· Ich möchte diesen Artikel abschliessen, um zu sagen, dass Budo genutzt werden soll um euer Leben zu retten. Der zentrale Punkt von Budo ist Ninpo.

Im Budo, falls der Geist des Trainierenden falsch ist, wird er sich selbst zerstören.

Das ist sehr ähnlich wie das Wissen, dass obschon wir Nahrung brauchen um zu Leben, zu viel Nahrung unsere Gesundheit zerstört.